ZUM ERSTEN TODESTAG VON LORIOT

»FERNSEHEN AUF DEM SOFA«

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Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot und einer der größten und vielseitigsten Humoristen Deutschlands, starb am 22. August 2011. Bei zwei Kinofilmen führte er Regie: ÖDIPUSSI (1988) und PAPPA ANTE PORTAS (1991). Doch sein filmisches Schaffen reichte noch viel weiter – seine wunderbaren Cartoons und Sketche begeisterten das bundesdeutsche Fernsehpublikum über Jahrzehnte. Mit einer Dokumentation des Süddeutschen Rundfunks aus dem Jahr 1991 präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums ein intimes Portrait von Loriot. Regisseur Hans Beller zeigt ihn an dem Ort, wo ihn sein Publikum meist bejubelte: auf dem Sofa!

VIER ÜBER UNS. PORTRÄTS ZUR FERNSEHGESCHICHTE.
LORIOT. FERNSEHEN AUF DEM SOFA

Deutschland 1991. R: Hans Beller.
Dokumentarfilm des Süddeutschen Rundfunks. DigiBeta. 90 Min.

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Auf seinem Sofa sitzend erzählt Vicco von Bülow von seiner Liaison mit dem Fernsehen. Ausschnitte aus seinen Cartoon-Sendungen für den SDR aus den Jahren 1967 bis 1972 sind hier ebenso wiederzuentdecken wie teils sehr intime Einblicke in Loriots Arbeitsweise als Regisseur, Autor und Darsteller seiner Sketche bei Radio Bremen.

Anschließend Filmgespräch mit Regisseur Hans Beller.

BellerÜber Hans Beller

Der Professor an der Filmakademie Ludwigsburg ist Regisseur und Autor der Dokumentation LORIOT. FERNSEHEN AUF DEM SOFA. Sein Verhältnis zu Vicco von Bülow, den er als Praktikant beim Fernsehen des Süddeutschen Rundfunks 1969 kennenlernte, beschreibt er so: „Er war einer der wenigen in der Anstalt, der mich – einen langhaarigen Filmstudenten – nicht mit Ignoranz behandelte, sondern sich mir mit Interesse und Hilfsbereitschaft widmete. Das war die Basis für die dann 1991 vertrauensvoll verlaufende Dokumentation. Es ist mir eine Ehre und Freude, diese Dokumentation über Vicco von Bülow zu begleiten, um ihn so auf meine Art zu ehren.“

Mittwoch, 22.08.2012
20:00 Uhr

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