WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM?

Ingo Haeb: SOHNEMÄNNER

SOHNEMÄNNER

In der renommierten Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Anschluss an die Vorführung sprechen Journalisten mit den Filmemachern über das deutsche Filmgeschehen. Im Juli ist mit der Drei-Generationen- Komödie SOHNEMÄNNER (2011) der Publikumsliebling der Festivals in Hamburg und Mainz zu sehen.

Über Ingo Haeb

Ingo HaebDer 1970 in Hamburg geborene Ingo Haeb machte sich zunächst als Drehbuchautor einen Namen, unter anderem mit AM TAG ALS BOBBY EWING STARB (2005) unter der Regie von Lars Jessen. Neben seiner Tätigkeit als Autor und Regisseur arbeitet Haeb als Dozent für Drehbuch und Dramaturgie an der Kunsthochschule für Medien in Köln. SOHNEMÄNNER ist nach NEANDERTAL (2006) seine zweite Langfilm- Regiearbeit.

SOHNEMÄNNER

Deutschland 2011. R: Ingo Haeb.
D: Peter Franke, Marc Zwinz, Renate Delfs. 105 Min. DCP

SOHNEMÄNNER 571x200

Hilde ist 83 Jahre alt und lebt in einem Hamburger Seniorenstift. Sie ist Hanseatin durch und durch, doch ihr Enkel Uwe entführt sie in den Schwarzwald – allerdings ohne seinen Vater Edgar darüber zu informieren. Wütend reist Edgar den beiden nach. Es kommt zum Showdown zwischen dem hemdsärmeligen, sturen Vater und dem feinsinnigen, homosexuellen Sohn. Ein absurder Wettbewerb um die perfekte Betreuung der Seniorin beginnt – dabei geraten jedoch die Bedürfnisse der alten Dame immer mehr aus dem Blickfeld. Die Flensburger Volksschauspielerin Renate Delfs brilliert als eigenwillige Großmutter.

Im Anschluss diskutiert Ingo Haeb mit Ulrich Sonnenschein von epd Film.

Sonntag, 22.07.2012
20:00 Uhr

Vorfilm:
VATERSCHAFTSTEST

Deutschland 2008
R: Katherine Landgrebe
Animationsfilm
2 Min. Digital

In Kooperation mit

www.epd-film.de

Die epd Film-Sonderhefte zur Reihe sind im Museumsshop erhältlich.

Newsletter abonnieren!
© 2017 Deutsches Filminstitut, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main