WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM?

ICH BIN DANN MAL WEG (2015)

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In der Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Januar steht die Verfilmung von Hape Kerkelings Bestseller Ich bin dann mal weg im Mittelpunkt. Devid Striesow spielt darin den beliebten Entertainer, der sich auf Pilgerreise begibt. Regisseurin Julia von Heinz schuf ein pointiertes und intelligentes Roadmovie zu Fuß, das nicht zuletzt durch sein Star-Ensemble bis in die kleinsten Nebenrollen (Martina Gedeck, Katharina Thalbach, Annette Frier) besticht.

main_203_0_actorJulia von Heinz, geboren 1976 in Berlin, studierte Audiovisuelle Medien an der TFH Berlin. Bereits ihre ersten Kurzfilme wurden mehrfach preisgekrönt. Von 2005 bis 2006 war Julia von Heinz künstlerische Mitarbeiterin von Rosa von Praunheim an der heutigen Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Ihr Langfilmdebüt WAS AM ENDE ZÄHLT feierte 2007 auf der Berlinale Premiere und erhielt den Deutschen Filmpreis in Gold als „Bester Jugendfilm“. 2008 drehte sie den Dokumentarfilm STANDESGEMÄSS über die alltäglichen Widrigkeiten im Leben adeliger Singlefrauen.

In Kooperation mit www.epd-film.de


ICH BIN DANN MAL WEG

Deutschland 2015. R: Julia von Heinz
D: Devid Striesow, Martina Gedeck, Karoline Schuch. 92 Min. DCP

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Der Entertainer Hape Kerkeling (Devid Striesow) bricht auf der Bühne zusammen. Es folgen ein Hörsturz, eine Gallenblasen-Operation und ein eingebildeter Herzinfarkt – so kann es nicht weitergehen. Er beschließt, eine Auszeit zu nehmen. Er berichtet seiner verblüfften Agentin Dörte (Annette Frier) von seinem ganz besonderen Entspannungs- und Selbstfindungsplan: Er will auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela pilgern. Der Weg erweist sich als beschwerlich, die überfüllten Pilgerunterkünfte als wenig komfortabel. Doch trotz aller Zweifel und körperlichen Herausforderungen hält „Hape“ durch.

Vorfilm: DIE AUSGESTOSSENEN DE/AT 2015. R: Tim Ellrich. 6 Min. OmeU

Mittwoch, 06.01.2016
20:15 Uhr

Nach dem Film spricht Rudolf Worschech (epd Film) mit Julia von Heinz.


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