WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM?

ICH FÜHL MICH DISCO von Axel Ranisch

zwei leben

In der Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums jeden Monat aktuelle Werke. Im Anschluss an die Vorführung sprechen Journalisten mit den Filmemachern über das deutsche Filmgeschehen. Im Oktober zeigt der auf zahlreichen Filmfestivals gefeierte Nachwuchsregisseur Axel Ranisch seinen Film ICH FÜHL MICH DISCO als Preview vor dem deutschlandweiten Kinostart. Ranisch und seine Schauspieler arbeiten mit viel Improvisation und ohne Drehbuch – die Vorlage für den Film war lediglich ein achtseitiges Treatment.

ICH FÜHL MICH DISCO

Deutschland 2013. R: Axel Ranisch
D: Heiko Pinkowski, Frithjof Gawenda, Christina Grosse. 100 Min. DCP

Ich fühl mich Disco

Florian ist am glücklichsten, wenn Papa nicht zu Hause ist. Dann kann er mit seiner Mama durch die Wohnung tanzen, verrückte Kostüme anziehen und seine Sorgen vergessen. Vater Hanno kann mit seinem Sohn nämlich nicht viel anfangen, denn dieser hat zwei linke Hände, einen viel zu dicken Bauch und interessiert sich weder für Sport noch für Mädchen. Alles nicht so schlimm: Es gibt ja immer noch Mama, die die fragile Familienharmonie mit zärtlicher Dominanz aufrecht erhält und ihre beiden Männer voreinander beschützt. Doch eines Morgens bricht das Kartenhaus in sich zusammen.

 

Axel Ranisch

Über Axel Ranisch
Axel Ranisch drehte 2002 „aus einem Versehen heraus“ (er wollte einen Theaterworkshop besuchen, der aber schon ausgebucht war) seinen ersten Kurzfilm. Es folgten etwa 80 Kurzfilme als Darsteller, Autor, Filmkomponist oder Cutter. An eine Ausbildung zum Medienund Theaterpädagogen schloss sich das Regiestudium. Seinen bisher größten Coup landete Ranisch mit seinem Diplomfilm DICKE MÄDCHEN (DE 2011). Parallel zur Premiere von ICH FÜHL MICH DISCO beim Filmfest München präsentierte er seinen Kinderfilm REUBER im dortigen Festivalprogramm.

 

Mitschnitt der Veranstaltung

Sonntag, 20.10.2013
20:15 Uhr

Nach dem Film spricht Ulrich Sonnenschein (epd Film) mit Axel Ranisch.

Preise/Reservierung

 

Vorfilm:
PIANOFORTE
DE 2007. R: Christoph
Girardet, Matthias
Müller. 8 Min
BetaSP

 

In Kooperation mit

www.epd-film.de

 

Das epd Film-Sonderheft zur Reihe ist im Museumsshop erhältlich.

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