STUMMFILMMATINEE: FURCHT

FURCHT

FURCHT

Deutschland 1918. R: Robert Wiene.
D: Bruno Decarli, Conradt Veidt. 72 Min. 35mm

Furcht, Deutschland 1918. R: Robert Wiene - Artikelbild

Nach zwei Jahren Abwesenheit kehrt Graf Greven von einer Weltreise in sein Schloss Osterna zurück. Seine Bediensteten erkennen den einst lebensfrohen, charismatischen Herren nicht wieder: Wenn er nicht gebückt und ängstlich durch seine Gemächer läuft, schließt er sich in seinen Räumen ein und weist alle Besucher ab. Einzig eine Buddha-Statue, die er aus Indien mitgebracht hat, spendet ihm Trost. Eines Nachts erscheint ihm ein indischer Hohepriester. Er prophezeit Graf Greven, dass er als Strafe für eine frevelhafte Tat in sieben Jahren sterben wird – und zwar durch die Hand des Menschen, den er am meisten liebt.

Robert Wiene
Robert WieneDer studierte Jurist Robert Wiene (*27.04.1883, Breslau; †17.07.1938, Paris) arbeitete seit Anfang der 1910er Jahre mehr als zwei Jahrzehnte lang als Regisseur. Seine filmgeschichtliche Bedeutung verdankt er jedoch fast einzig dem Meisterwerk DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920). Das Kino des Deutschen Filmmuseums präsentiert eines der wenigen erhaltenen und ausgesprochen selten gezeigten Werke aus der Vor-CALIGARI-Zeit: FURCHT (1918). Der Film entwickelt seinen Reiz aus der Kombination einer theatralisch-kaiserzeitlichen Inszenierung mit einer exakten psychologischen Studie und beeindruckenden, frühen Spezialeffekten. Biografie und Filmografie auf filmportal.de

Sonntag, 17.06.2012
11:00 Uhr

Klavierbegleitung:
Ulrich Rügner

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