PREVIEW: FRANKFURT COINCIDENCES

CARTE BLANCHE: KATJA EICHINGER

FRANKFURT COINCIDENCES (2011) ist das Spielfilmdebüt von Enkelejd Lluca, das beim Filmfest München mit dem Tele5-Publikumspreis ausgezeichnet wurde und den Hessischen Filmpreis als Bester Hochschulfilm erhielt. Mit der Geschichte über sechs Menschen unterschiedlicher Herkunft, deren Wege sich in Frankfurt am Main kreuzen, zeichnet der hessische Nachwuchsfilmer ein zugleich intensives und unerwartetes Porträt der pulsierenden Main-Metropole. Lluca stellt seinen Erstling eine Woche vor dem offiziellen Kinostart im Deutschen Filmmuseum vor.

Regisseur Enkelejd Lluca, der auch das Drehbuch zu FRANKFURT COINCIDENCES schrieb, produzierte den Film mit geringem Budget gemeinsam mit seinem Kameramann Dennis Mill. Die Filmemacherin Sung-Yung Cho, FULL METAL VILLAGE (2005/06) und ENDSTATION DER SEHNSÜCHTE (2009), agierte als Co-Produzentin. Für den in Albanien geborenen Regisseur ist dies der Abschlussfilm an der Hochschule Darmstadt.

FRANKFURT COINCIDENCES

Deutschland 2011. R: Enkelejd Lluca. D: David Wurawa, Bolor Sharaa, Ulrich Günther. 80 Min. DCP.

Momentaufnahmen aus dem Leben in einem Frankfurter Altbau: Najila muss ihre Liebe zu Erik geheim halten, doch dann wird sie schwanger. Ana verdingt sich als Prostituierte, um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Aidu, Flüchtling aus Simbabwe, leidet an den psychischen Wunden, die Tyrannei und Folter bei ihm hinterlassen haben. Und dann ist da noch der pensionierte Professor, der seine Frau verloren hat. Ihm ist die Musik der einzige Trost. Ein ungewöhnlicher Film über Heimat, Familie und Zugehörigkeit – multikulturelle „Short Cuts“ im ganz normalen deutschen Alltagswahnsinn.

Donnerstag, 12.04.2012
20:00 Uhr

Im Anschluss: Enkelejd Lluca im Gespräch mit Urs Spörri

Im Kino des Deutschen Filmmuseums

Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 961 220 220

 

 

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