PIONEERING FILMKULTUR – Juni 2018

Treppe41
Die Reihe pioneering filmkultur bringt exponierte Protagonist/ innen der internationalen Filmkultur nach Frankfurt. Im Fokus stehen visionäre Ideen, die Schule gemacht haben und Pionier/innen, die gegenwärtig auf neuen Experimentierfeldern filmkulturelle Arbeit neu entfachen, entwerfen und entwickeln.

 pioneering filmkultur ist Teil des Masterstudiengangs „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“ der Goethe-Universität und des Deutschen Filminstituts.

Freier Eintritt in die Werkstattgespräche

WERKSTATTGESPRÄCH mit Alain Bergala
In französischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Niemand hat die moderne Filmvermittlung international so stark geprägt wie Alain Bergala. Sein Filmbildungskonzept basiert auf der Methode des vergleichenden Sehens, bei dem der Film als künstlerische Praxis den anderen Künsten gleichgestellt ist. Sein Buch L’Hypothèse Cinéma (Kino als Kunst, 2002) hat Epoche gemacht. Im Werkstattgespräch spricht er über seine Methode, über Cinéphilie und darüber, was die Digitalisierung für die Film- und Kinokultur bedeutet. Die  Rezeptionsbedingungen haben sich grundlegend verändert; wie kann Kinokultur nicht nur fortbestehen, sondern neu entfacht werden?

Montag, 04.06.2018
17:15 bis 19:45 Uhr

WERKSTATTGESPRÄCH mit Giovanna Fossati
In englischer Sprache

Giovanna FossatiGiovanna Fossati ist Chief Curator des EYE Filmmuseums und Professorin für Film Heritage and Digital Film Culture an der Universität Amsterdam. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem „Stoff“, aus dem Filme gemacht sind, im digitalen Wandel; sie hat mit ihrem einflussreichen Buch From Grain to Pixel (2009) Pionierarbeit geleistet. Zu den Themen des Werkstattgesprächs gehören der Einfluss digitaler Technologien auf das Bewahren und Restaurieren von Film und die veränderte Rolle von Archiven und Museen. Welche Möglichkeiten gibt es, Filme zugänglich zu machen und für ein neues Publikum zu erschließen?

Montag, 11.06.2018
17:15 bis 19:45 Uhr

Weiterer Termin der Werkstattgesprächsreihe:

Montag, 2. Juli

Heide Schlüpmann

Frankfurt am Main, von 1991 bis 2008 Professorin für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt mit dem programmatischen Ansatz der Filmwissenschaft als „Kinowissenschaft“. Pionierin der kritisch-feministischen Filmkritik und -kultur sowie der wissenschaftlichen Entdeckung des frühen Kinos Anfang der 1980er Jahre. Mitbegründerin der Kinothek Asta Nielsen.

Moderation: Bettina Schulte Strathaus

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