LATE NIGHT KULTKINO IM FEBRUAR

Im Februar präsentiert unser LATE NIGHT KULTKINO zur gewohnt späten Stunde wieder Skurriles und Ungewöhnliches. Als besonderes Special zeigen wir als Teil des Filmfestivals Africa Alive MAMA AFRICA (2011), eine Hommage an die außergewöhnliche südafrikanische Sängerin Miriam Makeba (1932-2008), die wie keine andere Frau Stimme und Hoffnung ihres Kontinents war.


MAMA AFRICA

Deutschland/Südafrika/Finnland 2011. R: Mika Kaurismäki
Dokumentarfilm. 91 Min. DCP. OmU.

Der Film ist eine Hommage an die außergewöhnliche, südafrikanische Sängerin, Miriam Makeba (1932-2008), die wie keine andere Frau die Stimme und Hoffnung Afrikas verkörperte und gleichzeitig ein internationales Publikum begeisterte. Makeba hat ein halbes Jahrhundert lang die Welt bereist und ihre Botschaft gegen Rassismus, Armut und für Gerechtigkeit und Frieden verbreitet. Gleichwohl ist sie ihren südafrikanischen Wurzeln immer treu geblieben, musste jedoch bereits 1959 ins Exil, nachdem sie in dem kritischen Dokumentarfilm COME BACK, AFRICA mitgewirkt hatte. Auch in den USA wurde Makeba berühmt und verzeichnete 1967 mit Pata Pata ihren ersten großen Welthit. Mit seltenen Aufnahmen und Interviews zeichnet der Film den Lebensweg einer großen Sängerin nach.

Freitag, 03.02.2012
22:30 Uhr

Samstag, 04.02.2012
22:45 Uhr

CHEUNG FO The Mission

Hongkong 1999. R: Johnnie To.
D: Anthony Wong, Francis Ng. 81 Min. 35mm. OmU

Um sich vor einem Attentat zu schützen, heuert der Triadenboss Mr. Lung fünf Leibwächter an: den schweigsamen Curtis, den verfressenen James, den eleganten Mike, den Profikiller Roy und den jungen Shin. Die Arbeit der Bodyguards ist zunächst konfliktbeladen, doch kaum hat sich eine Hackordnung ausgebildet, wächst der Zusammenhalt der Gruppe. Das ändert sich, als Curtis seinen Kollegen Shin beseitigen soll, der eine Affäre mit Mr. Lungs Frau eingegangen ist. Entgegen den Konventionen des Hongkong-Kinos inszenierte Johnnie To die Actionszenen in kühler Optik und langen Einstellungen. Die weltweit positiven Kritiken priesen besonders den zentralen Showdown wegen seines Spiels mit Raumkomposition, Perspektive und Rhythmus als filmisches Meisterstück.

Freitag, 10.02.2012
22:30 Uhr

Samstag, 25.02.2012
22:30 Uhr


FREAKS

USA 1932. R: Tod Browning
D: Wallace Ford, Olga Baclanova. 64 Min. 35mm. OF

Der kleinwüchsige Hans ist zusammen mit einem Vogelmädchen, einem lebenden Torso und weiteren Freaks Teil einer Zirkus-Kuriositätenschau. Obwohl mit der ebenfalls kleinwüchsigen Frieda verlobt, verfällt er der schönen Trapezkünstlerin Cleopatra. Diese macht sich zwar über Hans lustig, nimmt aber seine Geschenke gerne entgegen und heiratet ihn, als sie von einer Erbschaft erfährt. Doch schon bei der Hochzeitszeremonie offenbart sie ihm ihre Verachtung und versucht sogar, Hans zu vergiften. Die Freaks verbünden sich gegen Cleopatra und üben grausame Rache. Bereits bei seiner Testvorführung löste Tod Brownings Werk entsetzte Zuschauerreaktionen aus und wurde mit einem Aufführungsverbot belegt, das in Teilen der USA bis heute gilt.

Samstag, 11.02.2012
22:30 Uhr

Freitag, 17.02.2012
22:45 Uhr


SCOTT PILGRIM VS. THE WORLD

USA/Großbritannien/Japan 2010. R: Edgar Wright.
D: Michael Cera, Mary Elizabeth Winstead. 112 Min. 35mm. OF

Der 23-jährige charmante, aber arbeitslose Scott Pilgrim lebt in Toronto und ist Bassist der völlig durchschnittlichen Band Sex Bob-Omb. Eines Tages begegnet er einem Mädchen auf Rollerblades, der mysteriösen Ramona Flowers, die für einen Versandhandel Bücher zustellt. Scott verliebt sich Hals über Kopf in sie, erfährt jedoch von seiner Angebeteten zu seinem Leidwesen, dass er sich mit all ihren sieben ehemaligen Liebhabern duellieren muss. Nur so kann er Ramona ganz für sich gewinnen. Doch die Allianz der Ex-Lover gibt sich nicht so leicht geschlagen und fährt immer stärkere Geschütze auf. Edgar Wright verfilmte die sechsbändige Graphic-Novel-Serie von Bryan Lee O‘Malley als skurril ausgestattete und schwungvolle Actionkomödie.

Samstag, 18.02.2012
22:30 Uhr

Freitag, 24.02.2012
23:00 Uhr

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