LATE NIGHT KULTKINO IM APRIL

CARTE BLANCHE: KATJA EICHINGER

Im April können sich Cineasten wieder zu später Stunde freitags und samstags von skurrilen Untoten, Geistern, in Menschenkörper eindringenden Parasiten und künstlich erzeugten Mischwesen das Gruseln lehren lassen.


SPLICE Splice – Das Genexperiment

Kanada/Frankreich/USA 2009. R: Vincenzo Natali.
D: Adrien Brody, Sarah Polley. 108 Min. 35mm. DF

Die Genwissenschaftler Clive und Elsa haben gerade erfolgreich durch Kreuzung der DNA verschiedener Tiere ein hybrides Wesen geschaffen, das in der medizinischen Forschung eingesetzt werden kann. Nun wollen sie, trotz des Widerstands sämtlicher Kollegen, ein Mischwesen aus menschlicher und tierischer DNA erzeugen. Auch dieser Versuch gelingt: Das wissenschaftliche Ergebnis, von Elsa „Dren“ genannt, altert rasant, hat amphibische Eigenschaften und reagiert bei der „Geburt“ gewalttätig auf seine Erzeuger. Allmählich entwickelt das Paar aber fürsorgliche Gefühle für seine Schöpfung, die mit zunehmendem Alter immer schwerer zu bändigen ist.

Samstag, 07.04.2012
22:30 Uhr

Freitag, 13.04.2012
22:30 Uhr

BEETLEJUICE

USA 1988. R: Tim Burton.
D: Michael Keaton, Alec Baldwin, Geena Davis. 92 Min. 35mm. OF

Barbara und Adam Maitland verbringen den Urlaub damit, ihr Landhaus im Nordosten der USA zu dekorieren. Auf der Rückfahrt von Besorgungen in der Stadt läuft ein Hund vor das Auto, Barbara weicht aus und lenkt das Auto in einen Fluss. Wieder zu Hause muss das Paar feststellen, dass es den Unfall nicht überlebt hat. Bald zieht eine Yuppie-Familie aus New York dort ein, und der von allem Morbiden faszinierten Tochter ist es als einzige möglich, die nun im Anwesen spukenden Maitlands zu sehen. Diese wiederum versuchen erfolglos, die lästigen Großstädter aus dem Haus zu scheuchen, bis sie den schurkischen Geist Betelgeuse anheuern.

Samstag, 14.04.2012
22:30 Uhr

Samstag, 21.04.2012
23:00 Uhr
Nacht der Museen


SHIVERS

Kanada 1975. R: David Cronenberg
D: Paul Hampton, Barbara Steele, Lynn Lowry. 87 Min. 35mm. OF

Der Mediziner Dr. Emil Hobbes experimentiert mit Parasiten, die, in Menschenkörper eingepflanzt, durch eine besondere Art der Züchtung die Sensorik in dem jeweiligen Körperteil verbessern sollen. Als erstes lebendes Versuchsobjekt nutzt er seine junge Geliebte. Sie entwickelt ein unkontrollierbares, sexuelles Verlangen, wodurch sich die Parasiten auf die Einwohner eines gesamten Wohngebäudes ausbreiten. Die tödlichen Folgen inszeniert Cronenberg als suggestivschockierenden Horror sowie als Karikatur der prüden Sexualmoral seiner Zeit – beides machte den Film zum Gegenstand einer parlamentarischen Debatte.

Freitag, 27.04.2012
22:30 Uhr

Samstag,28.04.2012
22:30 Uhr


 

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