KINO UND COUCH 2012: IM LABYRINTH DES BEGEHRENS

vicky cristina barcelona

Erotisch-sexuelles Begehren scheint im Kino in unendlichen Variationen ständig präsent. Doch ausdrücklich benannt wird es eher selten, obwohl das Kino wie kaum ein anderes Medium die Welt der sexuellen Wünsche, Sehnsüchte und Begierden in ästhetischer Form sichtbar macht. Am Donnerstag, 27. September, beschließt das Kino des Deutschen Filmmuseums die Reihe zu den verschiedenen kulturellen Spielarten des Begehrens, die in Kooperation mit dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut organisiert wurde. Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es wie immer ein Publikumsgespräch. Karsten Visarius steuert den filmwissenschaftlichen Kommentar bei, Hanna Gekle interpretiert aus psychoanalytischer Sicht.

 

VICKY CRISTINA BARCELONA

USA/Spanien 2008. R: Woody Allen. D: Scarlett Johansson,
Penélope Cruz, Javier Bardem. 96 Min. 35mm. OmU

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Die US-Amerikanerinnen Vicky und Cristina verbringen den Sommer in Barcelona. Cristina erhofft sich neue Erkenntnisse über die Liebe, während Vicky – ganz der Wissenschaft verpflichtet – Stoff für ihre Doktorarbeit über die katalanische Identität sammeln will. Beider Wünsche scheinen sich zu erfüllen, als sie bei einer Vernissage dem Maler Juan Antonio begegnen: Bei einem Wochenendausflug nach Oviedo finden er und Vicky zueinander. Wieder in Barcelona, meldet Juan sich aber bei Cristina. Kurz nachdem sie bei ihm eingezogen ist, taucht Juans psychisch labile Exfrau María Elena in seiner Wohnung auf.

Donnerstag, 27.09.2012
20:00 Uhr

Filmwissenschaftlicher Kommentar: Karsten Visarius
Psychoanalytischer Kommentar: Hanna Gekle

anschließend Gespräch

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