Jean-Luc Godard

Special zur Woche der französischen Sprache

diasdecine

Zwei Filme von und ein Film über Jean-Luc Godard als Special zur Woche der französischen Sprache.

GRANDEUR ET DÉCADENCE D’UN PETIT COMMERCE DE CINÉMA
Rise and Fall of a Small Film Company

Schweiz/Frankreich 1986 R: Jean-Luc Godard
D: Jean-Pierre Léaud, Marie Valera, Jean-Pierre Mocky. 92 Min. DCP. OmeU

Godards Auftragsarbeit für das französische Fernsehen war mit der Vorgabe verbunden, einen amerikanischen Kriminalroman zu verfilmen und bot dem Regiseur Gelegenheit, eine selbstreferentiell-pessimistische Analyse der Filmproduktion im Zeitalter aufkommender TV- und Videotechniken anzustellen: Ein Regisseur wird damit beauftragt, einen Krimi fürs Fernsehen zu adaptieren, hat jedoch mit endlosen Castings, Finanzierungsproblemen und dem Video-Equipment in seinem Büro zu kämpfen.

Mittwoch, 06.03.2019
18:00 Uhr

Mittwoch, 13.03.2019
18:00 Uhr

LE LIVRE D’IMAGE Bildbuch

Schweiz 2018. R: Jean-Luc Godard
Essayfilm. 85 Min. DCP. OmU

In seiner Form an HISTOIRE(S) DU CINÉMA erinnernd, webt Godards jüngster Film, der im vergangenen Jahr in Cannes seine Premiere feierte, einen komplexen Teppich aus Tönen, Sprachen und Bildern, in dem die Darstellung von Gemälden, Geschichte und Filmgeschichte, digitaler Kultur und Videoclips aus der arabischen Welt gleichermaßen Platz findet. Auf bemerkenswerte Weise arbeitet der Regisseur dabei mit seiner Faszination für das konfliktreiche und vielschichtige Aufeinandertreffen von Ton- und Bildebene.

Mittwoch, 20.03.2019
18:00 Uhr

Samstag, 23.03.2019
18:00 Uhr

LE REDOUTABLE

Frankreich 2017. R: Michel Hazanavicius
D: Louis Garrel, Stacy Martin, Bérénice Bejo. 108 Min. DCP. OmeU

LE REDOUTABLE blickt auf die Beziehung zwischen Jean-Luc Godard und Anne Wiazemsky, die sich bei den Dreharbeiten zu Bressons AU HASARD BALTHAZAR kennenlernten und Ende der 1960er Jahre heirateten. Während der Film von den Erfahrungen des Paars während der Proteste im Mai ‘68 und der zunehmenden Politisierung des Regisseurs erzählt, verneigt sich Regisseur Michel Hazanavicius vor allem vor Godards Bildsprache der mittleren 1960er Jahre.

Donnerstag, 21.03.2019
20:15 Uhr

Einführung: Vinzenz Hediger (Goethe-Universität), in Kooperation mit dem Institut Francais Frankfurt und dem schweizerischen Generalkonsulat

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