DAVID BORDWELL

INGEBORG HOLM

DAVID BORDWELLDer renommierte Filmwissenschaftler David Bordwell ist dank einer Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt zu Gast im Kino des Deutschen Filmmuseums. Der US-Amerikaner hält einen Vortrag über die Frühgeschichte des Films. David Bordwell ist ein weltweit hochgeschätzter Experte. Sein Buch Film Art: An Introduction in Zusammenarbeit mit Kristin Thompson ist Pflichtlektüre für jeden Cineasten und angehenden Filmwissenschaftler. Im Anschluss an den Vortrag präsentiert Bordwell den Film INGEBORG HOLM (1913).

Eine Kooperation mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt.

Vortrag: How Motion Pictures Became Movies

Welches war die wichtigste Epoche der Filmgeschichte? Für Bordwell sind die Jahre zwischen 1908 und 1920 Schlüsseljahre, in denen sich der Film in Europa und den USA zur populären Kunstform entwickelte. In kultureller, industrieller und künstlerischer Hinsicht fällt die komplette Entstehung der modernen Institution Kino in diese zwölf Jahre. Bordwells Vortrag zeichnet die Vielfalt der künstlerischen Entwicklungen dieser Epoche nach, verdeutlicht den raschen Wandel der filmischen Darstellungsformen und analysiert Techniken des filmischen Erzählens.

Dienstag, 10.07.2012
20:00 Uhr
(Vortrag in englischer Sprache)

INGEBORG HOLM

Schweden 1913. R: Victor Sjöström. D: Hilda Borgström,
Aron Lindgren, Erik Lindholm. Ca. 96 Min. 35mm. OmU

INGEBORG HOLM 571x200

„INGEBORG HOLM ist ein echter Meilenstein des europäischen Films“, lobt David Bordwell dieses frühe Werk des Stummfilmmeisters Victor Sjöström. Für Ingeborg Holm und ihren Mann ist nach der Eröffnung eines eigenen Lebensmittelladens ein Traum in Erfüllung gegangen. Doch plötzlich stirbt der Ehemann und sie muss sich alleine um das Geschäft und die drei Kinder kümmern. Dabei verarmt Ingeborg – mit fatalen Folgen für die Familie.

ca. 21:00 Uhr
Klavierbegleitung:
Ulrich Rügner

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