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Cinéfête 15 – das französische Jugendfilmfestival

Cinéfête

Kinosaal statt Klassenzimmer heißt es beim französischen Jugendfilmfestival Cinéfête. Klassen aller Jahrgangsstufen sehen preisgekrönte und ausgewählte französische Filme im Original mit Untertiteln.

Cinéfête 15

Vom 20.11. – 26.11.2014 ist Cinéfête 15, das deutsch-französische Filmfestival für SchülerInnen, wieder in Frankfurt zu Gast. Organisiert vom Deutschen Filminstitut – DIF e.V., findet es im Kino des Deutschen Filmmuseums, dem CineStar Metropolis und dem Filmforum Höchst statt.

Die Veranstaltung steht auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Gesandten für Kultur der französischen Botschaft und des Hessischen Kultusministers. Der Besuch einer Kinovorstellung ist als Unterrichtszeit anerkannt. Für SchülerInnen beträgt der Preis pro Karte 3,50 €; Lehrkräfte haben freien Eintritt.

Sieben Filme im französischen Original mit deutschen Untertiteln werden beim Festival zu sehen sein. Das Filmprogramm ist in drei Sektionen unterteilt: Filme, die für die Grundschule geeignet sind sowie die Sekundarstufen 1 und 2. Zu allen Filmen finden Sie kurze Filmbeschreibungen sowie ausführliche Dossiers mit didaktisch-methodischen Anleitungen zum Herunterladen unter www.institutfrancais.de/cinefete/.

Weitere Informationen zur Cinéfête in Frankfurt finden Sie auch im Anschreiben des Schulamtes.

 

Programm und Anmeldung

Das Programm zur diesjährigen Cinéfête finden Sie hier. Bitte verwenden Sie zur Anmeldung unbedingt das Anmeldeformular (Doc / PDF).
Ihre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 15. Oktober bis 14. November entgegen (sofern noch Plätze verfügbar sind, auch darüber hinaus).

 

Kartenreservierungen

Der Preis pro Karte beträgt für SchülerInnen 3,50 €; der Eintritt für die begleitende Lehrkraft ist frei, sie muss aber unbedingt als Person bei der Anmeldung mitgezählt werden.

Kino des Deutschen Filmmuseums und CineStar Metropolis:

Reservierungen für das Kino des Deutschen Filmmuseums sowie das CineStar Metropolis sind ab dem 15. Oktober per Email an schaefer@deutsches-filminstitut.de oder per Fax an 069 961220-999 möglich. Bitte verwenden Sie zur Anmeldung das Anmeldeformular (Doc / PDF). Telefonisch können Sie ab 3. November unter 069 961220-329 (Mo-Fr von 8–13 Uhr) bei Herrn Schäfer reservieren.

Reservierte Tickets zu Vorstellungen im Kino des Deutschen Filmmuseums und im CineStar Metropolis können bereits im Vorfeld ab dem 18. November an der Kasse im Deutschen Filmmuseum abgeholt werden. Alternativ sind die Tickets am Vorstellungstag direkt im jeweiligen Kino an der Kasse erhältlich.

Filmforum Höchst:

Karten für das Filmforum Höchst können nur dort reserviert werden unter Tel. 069 212 45664 oder per Fax mit dem Anmeldebogen an die Fax-Nr. 069 212 45762 oder per Email an klaus-peter.roth.vhs@stadt-frankfurt.de.

 

Filmauswahl Cinéfête 15

Das französische Festival bietet die Gelegenheit, sieben Filme aus Frankreich im Original mit deutschen Untertiteln zu entdecken. Schülerinnen und Schüler werden an die französische Sprache und Kultur herangeführt und nehmen so Teil am gegenseitigen Dialog. Die ausgewählten Filme zeichnen sich insbesondere durch eine Mischung aus pädagogischem Anspruch, altersgerechter Unterhaltung sowie künstlerischem Wert aus.

 

Le Tableau

Zeichentrickfilm, Frankreich/Belgien 2011, 76 Minuten
Regie: Jean-François Laguionie
1. bis 6. Klasse

Kino des Deutschen Filmmuseums:
Donnerstag, 20.11.2014, 8:30 Uhr
Montag, 24.11.2014, 10:30 Uhr

Le Tableau

Ein Schloss, blühende Gärten, ein bedrohlicher Wald… So sieht die Landschaft auf einem Gemälde aus, welches vom Maler aus mysteriösen Gründen nie vollendet wurde. In dem Gemälde gibt es drei Arten von Figuren: Die Toupins, die fertig gemalt sind ; die Pafinis, denen es noch ein bisschen an Farbe fehlt und die Reufs, die nur skizziert sind. Da sich die Toupins als überlegen einschätzen, bringen sie das Land unter ihre Herrschaft: Sie verbannen die Pafinis aus dem Schloss und unterdrücken die Reufs. Davon überzeugt, dass der Frieden im Land des Malers nur dann wieder hergestellt werden kann, wenn er das Gemälde fertig malt, machen sich Ramo, Lola und Plume auf die Suche nach dem Künstler.

„Handgemacht, ein feines Kunsthandwerk wie in der guten alten Zeit (…) in fünf Wörtern gefasst: dieser Film ist ein Wunder“, nannte Frankreichs Nachrichtenmagazine L’Express Jean-François Laguionies Film. Der Film wurde bei den französischen Césars 2012 als bester Animationsfilm nominiert.

 

L’Italien

Titel in Deutschland: Fasten auf Italienisch
Komödie, Frankreich 2010, 98 Minuten
Regie: Olivier Baroux
mit Kad Merad
6. bis 10. Klasse

Kino des Deutschen Filmmuseums:
Donnerstag, 20.11.2014, 10:30 Uhr
Montag, 24.11.2014, 12:30 Uhr
Mittwoch, 26.11.2014, 8:15 Uhr

L’Italien

Dinos Leben scheint perfekt: Traumfrau, Traumjob, alle lieben den lebenslustigen Italiener. Einziger Haken: Er ist gar keiner. Dino Fabrizzi heißt in Wirklichkeit Mourad Ben Saoud. Weder sein Chef noch seine Freundin Hélène ahnen etwas von seinem Doppelleben. Seiner arabischen Familie in Marseille gaukelt Dino wiederum vor, in Italien Karriere zu machen. Als sein erkrankter Vater ihn bittet, den Ramadan an seiner Stelle zu begehen, beginnt die Fassade zu bröckeln. Denn für Mourad, den Araber, ist Fasten ja kein Problem. Für Dino, den Italiener, aber sehr wohl…
Eine erfrischende, leichte Komödie mit dem französischen Superstar Kad Merad, bekannt aus Willkommen bei den Sch’tis, Der kleine Nick und Die Kinder des Monsieur Mathieu. Das humorvolle Verwechslungsspiel zeigt mit lockerer Hand, wohin Vorurteile führen können…

 

Comme un lion

Drama, Frankreich 2013, 102 Minuten
Regie: Samuel Collardey
6. bis 10. Klasse

Kino des Deutschen Filmmuseums:
Donnerstag, 20.11.2014, 12:30 Uhr
Freitag, 21.11.2014, 8:15 Uhr
Dienstag, 25.11.2014, 10:30 Uhr

Comme un lion

Mitri ist 15 Jahre alt und lebt in einem Dorf im Senegal. Wie alle Jugendlichen in seinem Alter spielt er Fußball und träumt dabei von Barça und Chelsea. Als ein Talentscout auf ihn aufmerksam wird, sieht er das als seine Chance. Doch um in die großen europäischen Vereine zu kommen, muss man zahlen. Die Familie trägt ihren Teil dazu bei und verschuldet sich, um ihm zu helfen. In Paris angekommen, geht alles den Bach runter: Mitri wird im Stich gelassen, hat keinen Pfennig in der Tasche und kann sich nicht vorstellen, mit der Demütigung zurechtzukommen, falls er in sein Dorf zurückkehren würde. Es beginnt also eine Odyssee, bei der er sich mit kleinen Tricks durchzuschlagen weiß. Aber letztendlich holt ihn sein Fußballtraum wieder ein.

„Comme un lion ist ein Drama, das zwar ernste, gleichzeitig aber auch charmante und lustige Seiten hat. Die Kamera ist ständig auf Mitri gerichtet, und so ist es fast unmöglich, sich seiner Geschichte zu entziehen. Der Film bietet eine Fülle von Gesprächsthemen für den Unterricht wie Freundschaft, Identitätsfindung und die Macht von Träumen“ (filmtage-tuebingen.de).

 

Populaire

Titel in Deutschland: Mademoiselle Populaire
Komödie, Frankreich 2012, 111 Minuten
Regie: Régis Roinsard
mit Romain Duris, Déborah François und Bérénice Béjo
6. bis 10. Klasse

Kino des Deutschen Filmmuseums:
Montag, 24.11.2014, 8:15 Uhr

Populaire

Im Frühjahr 1958 will die hübsche Rose mehr, als nur im Krämerladen ihres Vaters in der Normandie zu versauern. Sie träumt von der großen weiten Welt – oder zumindest vom Leben in der nächstgrößeren Stadt. Heimlich bewirbt sie sich bei Louis Echard für den Beruf, den sich viele Frauen in den 50er Jahren wünschen: Sekretärin. Dafür ist sie zwar völlig unbegabt, bekommt die Stelle aber trotzdem, weil sie schneller tippen kann als Louis die Sätze zu Ende formuliert. Louis‘ sportlicher Ehrgeiz ist geweckt und er meldet Rose beim regionalen Schnellschreibwettbewerb an. Unter seiner strengen Aufsicht muss sie üben, üben, üben…Und während Rose sich in Louis verliebt, träumt er davon, seinen Schützling zur schnellsten Frau des Landes – ach was – der ganzen Welt zu machen! Oder gilt seine Leidenschaft auch schon längst nicht mehr dem Wettbewerb alleine?

In Retro-Optik der 50er Jahre mit viel Witz, feiner Ironie und liebevollem Ernst inszeniert, wird sich Populaire rekordverdächtig schnell ins Herz der jungen Zuschauer schreiben – und das absolut fehlerfrei!

 

La Cage Dorée

Titel in Deutschland: Portugal, mon amour
Komödie, Frankreich/Portugal 2013, 91 Minuten
Regie: Ruben Alves
8. bis 13. Klasse

Kino des Deutschen Filmmuseums:
Freitag, 21.11.2014, 10:30 Uhr
Dienstag, 25.11.2014, 12:30 Uhr

La Cage Dorée

Viele Jahre ist es her, seit die Ribeiros Portugal verließen und nach Paris kamen. Mutter Maria arbeitet seither als Concierge in einem herrschaftlichen Haus, ihr Mann José ist ein tadelloser Vorarbeiter in einer Baufirma. Eigentlich haben sie sich ihr Leben mitsamt ihren fast erwachsenen Kindern schön eingerichtet. Wäre da nicht ein letzter Rest Sehnsucht nach der alten Heimat am Meer. Da flattert eines Tages ein Brief ins Haus und wirbelt ihr geordnetes Leben durcheinander: Josés Bruder vererbt ihnen sein idyllisches Anwesen samt Weingut in Portugal. Einzige Bedingung: Sie müssen dauerhaft in ihre alte Heimat zurückkehren…

Was macht eine in Paris lebende portugiesische Familie, wenn ihr eine unverhoffte Erbschaft plötzlich die Rückkehr in die alte Heimat ermöglicht? Wenn sie das nur selber wüsste! La Cage Dorée beschreibt treffend, wie sich die Menschen im Laufe ihres Lebens den Lebensumständen fern der Heimat angepasst haben. Der Film vom Regisseur und Drehbuchautor Ruben Alves, selbst ein Kind portugiesischer Einwanderer, wurde mit dem Publikumspreis als bester europäischer Film bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2013 ausgezeichnet.

 

Une bouteille à la mer

Drama, Frankreich/Israel 2012, 99 Minuten
Regie: Thierry Binisti
10. bis 13. Klasse
auch in OmfrzU verfügbar (im Kino nachfragen)

Kino des Deutschen Filmmuseums:
Dienstag, 25.11.2014, 8:15 Uhr

Une bouteille à la mer

Tal ist eine 17-jährige jüdische Französin, die mit ihrer Familie in Jerusalem lebt. Naim ist 20 Jahre alt und Palästinenser. Nachdem in ihrem Viertel ein Selbstmordattentat auf ein Café verübt wird, ist Tal zutiefst verwirrt. Sie kann und will nicht glauben, dass es zwischen Israelis und Palästinensern nur Hass geben kann. Die junge Frau will wissen, was auf der anderen Seite wirklich über den Konflikt gedacht wird, schreibt einen Brief und wirft ihn in einen Fluss am Gaza-Streifen. Naim findet diesen Brief und beantwortet ihn per Email. Obwohl beide eigentlich Todfeinde sein müssten, entwickelt sich aus dem Briefverkehr eine intensive Freundschaft, ja sogar eine spezielle Liebe. Doch sowohl die Eltern von Tal, als auch die Familie von Naim sind gegen den Kontakt der beiden jungen Leute. Als das Militär Naim verhaftet, eskaliert die Situation…

„Dieser Film, der sich an das junge Publikum richtet hat den Vorzug, sich mit einem Kernthema der Aktualität auseinanderzusetzen. Er gibt natürlich eine vereinfache Darstellung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Hübsch inszeniert, Une bouteille à la mer vermittelt aber noch interessanteres über Frankreich“, erklärte das Kinomagazin Positif, als der Film in Frankreich herausgebracht wurde.

 

Séraphine

Drama, Frankreich/Belgien 2008, 125 Minuten
Regie: Martin Provost
mit Yolande Moreau und Ulrich Tukur
10. bis 13. Klasse

Kino des Deutschen Filmmuseums:
Freitag, 21.11.2014, 12:30 Uhr

Séraphine

1912, der erste Weltkrieg rückt näher, der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde zieht in das französische Städtchen Senlis, um sich dem Schreiben zu widmen und sich vom hektischen Leben in Paris zu erholen. Als Haushälterin stellt er die widerborstige und unscheinbare Séraphine ein. Eines Tages entdeckt er bei Nachbarn ein kleines auf Holz gemaltes Bild, das ihn sogleich fasziniert. Zu seiner großen Überraschung stellt sich heraus, dass das Bild von seiner Haushälterin Séraphine gemalt worden ist. Von den unkonventionellen Werken begeistert, beschließt der Kunstkenner Uhde, der als Entdecker von Picasso und Rousseau gilt, die eigenwillige und von ihren Mitmenschen belächelte Séraphine zu fördern.

Mit Séraphine gelingt Martin Provost ein überzeugendes filmisches Porträt der wichtigen, aber immer noch weitgehend unbekannten Künstlerin Séraphine Louis – einer der zentralen Vertreterinnen der „Naiven Kunst“. In Frankreich avancierte der Film innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling und gewann 2009 sieben Césars – darunter diejenigen für Besten Film, Beste Hauptdarstellerin, Bestes Drehbuch sowie Beste Kamera.

 

Die Veranstaltungen im CineStar Metropolis finden mit freundlicher Unterstützung der SAALBAU GmbH statt.

Mit freundlicher Unterstützung von

AG Kino

Die Veranstaltungen im CineStar Metropolis finden mit freundlicher Unterstützung der SAALBAU GmbH statt.

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