Cinéfête 16 – das französische Jugendfilmfestival

Cinéfête

Kinosaal statt Klassenzimmer heißt es beim französischen Jugendfilmfestival Cinéfête. Klassen aller Jahrgangsstufen sehen preisgekrönte und ausgewählte französische Filme im Original mit Untertiteln.

Cinéfête 16

Von Montag, 12. November, bis Sonntag, 18. November 2015 ist Cinéfête, das deutsch-französische Filmfestival für SchülerInnen, wieder in Frankfurt zu Gast. Organisiert vom Deutschen Filminstitut, findet es im Kino des Deutschen Filmmuseums, dem CineStar Metropolis und dem FilmForum Höchst statt.
Die Veranstaltung steht auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Gesandten für Kultur der französischen Botschaft und des Hessischen Kultusministers. Der Besuch einer Kinovorstellung ist als Unterrichtszeit anerkannt.

Acht Filme im französischen Original mit deutschen Untertiteln, geeignet für alle Jahrgangsstufen, werden beim Festival zu sehen sein.

 

Filmauswahl Cinéfête 16

Das französische Festival bietet die Gelegenheit, acht Filme aus Frankreich im Original mit deutschen Untertiteln zu entdecken. Schülerinnen und Schüler werden an die französische Sprache und Kultur herangeführt und nehmen so Teil am gegenseitigen Dialog. Die ausgewählten Filme zeichnen sich insbesondere durch eine Mischung aus pädagogischem Anspruch, altersgerechter Unterhaltung sowie künstlerischem Wert aus.

 

BANDE DE FILLES

Girlhood
Drama, Frankreich 2014, 112 Minuten
Regie: Céline Sciamma
10. bis 13. Klasse, FSK: 12

BANDE DE FILLE

Marieme lebt mit ihrer Familie in der Pariser Banlieue. Die Mutter sorgt fürs Einkommen, der große Bruder kommandiert alle herum und sie versorgt die jüngeren Schwestern. Außerfamiliär ist es nicht besser. In der Nachbarschaft geben Jungs den Ton an und die Schule ist eine Sackgasse. Doch dann gerät sie ins Blickfeld einer coolen dreiköpfigen Mädchengang, die sich Freiheiten nimmt, von denen Marieme bislang nur träumte. Dort wird sie aufgenommen und heißt fortan Vic (wie Victory). Von jetzt an macht das Leben Spaß: Vic schwänzt den Unterricht, verändert ihr Äußeres und liefert sich mit ihren neuen Freundinnen Scharmützel mit rivalisierenden Banden.

Der französische Film „Bande de Filles“ erzählt von einer Mädchengang, die sich in der Banlieue behaupten muss. Ein kraftvolles, ungeschöntes Bild vom Heranwachsen unter verschärften Bedingungen (spiegel.de).

 

LA COUR DE BABEL

Dokumentarfilm, Frankreich 2014, 89 Minuten
Regie: Julie Bertuccelli
10. bis 13. Klasse, FSK: keine Angabe

LA COUR DE BABEL

Sie stammen aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde. Aus Serbien, Tunesien, China, Irland oder dem Senegal. Doch eins haben die Teenager gemeinsam: sie sind junge Einwanderer in einem fremden Land und lernen Französisch. Ein Jahr lang hat die Filmmacherin Julie Bertuccelli die zusammengewürfelte Truppe begleitet und wurde 2015 dafür in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ bei den Césars nominiert. Es sollte ein Jahr voller Konflikte, Freude und Hoffnung werden.

 

UN MONSTRE À PARIS

Ein Monster in Paris
Animationsfilm, Frankreich 2011, 87 Minuten
Regie: Bibo Bergeron
1. bis 6. Klasse, FSK: 0

UN MONSTRE À PARIS

Willkommen in Paris im Jahre 1910! Der schüchterne Filmvorführer Emile und sein Freund, der verrückte Erfinder Raoul, verwandeln aus Versehen einen kleinen Floh in ein riesiges Monster! Die Aufregung in der ganzen Stadt ist groß und der gemeine Polizeichef Maynott beginnt eine großangelegte Monster-Jagd aber es bleibt verschwunden. Und was, wenn das Monster, das alle jagen, gar nicht so gefährlich ist, wie alle glauben?

L’ENFANT EN HAUT

Winterdieb
Drama, Frankreich/Schweiz 2012, 97 Minuten
Regie: Ursula Meier
10. bis 13. Klasse, FSK: 6

L’ENFANT EN HAUT

Der zwölfjährige Simon lebt mit seiner älteren Schwester Louise im französischsprachigen Gebiet der Schweizer Alpen. Gemeinsam teilen sie sich im Tal eine kleine Wohnung. Wovon die ältere Schwester jedoch nichts ahnt: Simon ist ein Dieb. Jeden Tag fährt er die Seilbahn auf und ab, um nach kostspieliger Ausrüstung Ausschau zu halten und die zahlreichen Touristen abzuzocken. Aber als Louise von den Taten erfährt und Simons Raubzüge zudem vermehrt scheitern, bahnt sich eine Katastrophe an…

 

DES TOUTES NOS FORCES

Mit ganzer Kraft
Drama, Frankreich 2014, 89 Minuten
Regie: Nils Tavernier
6. bis 10. Klasse, FSK: 0

DES TOUTES NOS FORCES

Julien ist 17 und träumt wie die meisten Teenager von aufregenden Abenteuern. Was ihn davon abhalten sollte? Auf keinen Fall die Tatsache, dass er von Geburt an behindert ist und im Rollstuhl sitzt. Um die schwierige Beziehung zu seinem unnahbaren, arbeitslosen Vater Paul zu kitten, schlägt er ihm die gemeinsame Teilnahme an einem Triathlon vor.

Mit seinem zweiten Spielfilm „Mit ganzer Kraft“ präsentiert Nils Tavernier eine außergewöhnliche Geschichte über ein besonderes Vater-Sohn-Verhältnis, das von wahren Begebenheiten inspiriert ist. Eine in großen Bildern erzählte Story vom Erwachsenwerden, von Liebe und Vertrauen, die einen bis zum bewegenden Finale und lange danach nicht mehr loslässt (Polyband).

 

LA FAMILLE BÉLIERS

Verstehen Sie die Béliers?
Komödie, Frankreich 2014, 106 Minuten
Regie: Eric Lartigau
6. bis 10. Klasse, FSK: 0

LA FAMILLE BÉLIERS

Hinter ihrem Käsestand steht die gesamte Familie Bélier auf einem französischen Wochenmarkt. Während fast die gesamte Familie zwar auffällig freundlich, aber sehr schweigsam ist, ist Tochter Paula umso gesprächiger. Die Kunden im Ort kennen das schon und wundern sich schon lange nicht mehr, dass Paula die Kundenwünsche für ihre Familie in Gebärdensprache übersetzt. Denn alle in der Familie sind gehörlos bis auf Paula, die sowohl witzige als auch peinliche Situationen übersetzen soll. Bald muss aber Paula nach Paris. Kann die charmante Familie dieses neue Abenteuer überstehen?

 

LES GARÇON ET GUILLAUME À TABLE

Maman und Ich
Komödie, Frankreich 2013, 87 Minuten
Regie: Guillaume Gallienne
10. bis 13. Klasse, FSK: 12

LES GARÇON ET GUILLAUME À TABLE

„Jungs und Guillaume, zu Tisch!“ Schon als kleine Kinder wurden Guillaume und seine beiden Brüder von ihren Eltern nicht gleichwertig behandelt. Guillaume, der sich weder für Sport noch für andere sog. „Jungssachen“ interessiert, schlüpfte in die Rolle der Tochter, die sich seine Mutter immer wünschte. Als heranwachsender Mann jedoch, der nicht weiß, wer und was er eigentlich ist und sein will, begibt sich Guillaume auf eine sexuelle und persönliche Identitätssuche.

Für seinen ersten Film erhielt Regisseur und Schauspieler Guillaume Gallienne, der im Film seine eigene Mutter spielt, 2014 gleich 5 Césars (u.a. Bester Film und Bester Schauspieler).

 

JAPPELOUP – EINE LEGENDE

Drama/Biografie, Frankreich 2012, 105 Minuten
Regie: Christian Duguay
6. bis 10. Klasse, FSK: 6

JAPPELOUP – EINE LEGENDE

Pierre Durand ist jung, smart und besessen vom Erfolg. Anfang der 80er Jahre steht er am Beginn einer brillanten Anwaltskarriere. Doch völlig unerwartet wirft er alles hin und widmet sich mit Leib und Seele seiner früheren Leidenschaft, dem Springreiten. Mit Unterstützung seines Vaters setzt er alles auf ein junges Pferd, an das sonst niemand glaubt. Jappeloup gilt als zu klein, zu temperamentvoll und unberechenbar, verfügt aber darüber hinaus über ein herausragendes Springtalent.

 

Die Veranstaltungen im CineStar Metropolis finden mit freundlicher Unterstützung der SAALBAU GmbH statt.

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