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Sehen & Erleben

Einblicke in die neue Dauerausstellung

Bildergalerie Teil 1: Filmisches Sehen

Bildergalerie Teil 2: Filmisches Erzählen

 

Kurzführer Dauerausstellung

Kurzführer Dauerausstellung

 

 

Terry Rawlings zu Gast im Deutschen Filmmuseum

Terry RawlingsZahlreiche preisgekrönte Filme wie Alien (GB, USA 1979), Chariots of Fire (Die Stunde des Siegers, UK 1981) oder Blade Runner (US 1982) tragen seine Handschrift, er arbeitete mit den Regisseuren Ridley Scott, Hugh Hudson oder David Fincher zusammen. Für den Schnitt von Chariots of Fire war Terry Rawlings sogar für den Oscar nominiert. Der 1933 in London geborene Filmeditor Rawlings beruft sich auf den Instinkt, wenn es um das Geheimnis seines Erfolgs geht. Für sein Lebenswerk wurde der charmante Brite jetzt mit dem Ehrenpreis des eDIT Filmmaker’s Festival ausgezeichnet. Natürlich nahmen er und seine Frau Louise beim Besuch in Frankfurt die Gelegenheit wahr, das soeben wiedereröffnete Deutsche Filmmuseum in Augenschein zu nehmen. Mehr

 

Anne Coco, Academy of Motion Pictures Arts and Sciences, begleitet die Einbringung von Exponaten zu berühmten Hollywood-Filmen.

Bildergalerie: Die Entstehung der neuen Dauerausstellung

 
 

Pressestimmen

„Zunächst geht es um die Prinzipien des filmischen Sehens, vom großen Spaß des Menschen an optischen Spielereien bis zur Frage, wie man ein Bild festhalten und zum Laufen bringen kann. Wie sich das angefühlt haben mag anno 1900, ist in einem kleinen Kino zu erleben. In brillanter Auflösung digitalisiert, fehlt den historischen Filmbeispielen das Wackeln und Kratzen, das man gemeinhin mit ihnen verbindet.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. August 2011)

„Die Themenschwerpunkte der ersten Abteilung heißen Schaulust, Bewegung, Aufnahme, Projektion, Laufbild und Kino. Sie vermitteln einen faszinierenden Eindruck von der Genese und Tradition filmischer Wahrnehmung, als sich mancher Zeitgenosse des 19. Jahrhunderts von den Phänomenen optischer Täuschungen förmlich überwältigt fühlte.“ (Filmdienst, 4. August 2011)

„Der spielerische, sprich haptische Umgang mit den Objekten soll vor allem die jungen Besucher ansprechen; die frühen handgemalten, künstlerisch gestalteten Glasbilder, die sogar in Großprojektion an der Wand zu bestaunen sind, können aber auch die Großen begeistern.“ (Kölner Stadtanzeiger, 20. August 2011)

„Der gestalterisch gemeinsame Nenner der Konzeption sind die dunkel gehaltenen Räume: Wände, Decke und Boden sind schwarz, im Kontrast zu den sorgfältig eingesetzten Spots, die die Exponate anstrahlen – in Analogie zur Projektion im Film. Leuchtende Streifen am Boden erinnern an Filmstreifen auf einem Schneidetisch oder in einem Projektor. […] In Anspielung auf die anfangs überwiegend runden Seh-Apparaturen, wie die Wundertrommeln, Lebensräder oder später Filmspulen, hat das Atelier Brückner die Ausstellungsbereiche ebenfalls rund gestaltet. Die kompakte Inszenierung arbeitet also mit den Mitteln des Films und reflektiert diese in dramaturgisch durchdachten Raumbildern.“ (Stuttgarter Nachrichten, 19. August 2011)

„In der zweiten Abteilung geht es um ‚Filmisches Erzählen‘. Entlang den Wänden wird der Film zerlegt in seine Bestandteile: Bild, Ton, Montage, Schauspiel. Links schwebt ein menschengroßer ‚Alien‘ in der Luft, eine Vitrine schützt die ‚Blechtrommel‘ aus der Grass-Verfilmung. Hinten die Noten für ‚Metropolis‘ und die Handkamera, mit der ‚Das Boot‘ gedreht wurde. Rechts die Zeichnung, nach der das Haus für ‚Vom Winde verweht‘ gebaut wurde und das Storyboard für die Dusch-Szene aus ‚Psycho‘. Daszwischen ein Drehbuch, ein Drehplan, der Oscar von Maximilian Schell.“ (Welt Online, 12. August 2011)

„Das Geheimnis des Gesamtkunstwerks Kino, das will uns dieses Museum zeigen, ist die Summe der künstlerischen Einzelleistungen. Oft entsteht bei der Arbeit ein kreativer Überschuss, manchmal überdauert er sogar die Zeiten: in Skizzen, Dokumenten, Fotos oder Drehbüchern, wie sie Filmmuseen sammeln. Frankfurt hat eines der modernsten Filmmuseen der Welt. In den schwarzen Räumen heben moderne, UV-neutrale Lichtquellen die Sammlungsstücke schonend aus dem Dunkel. Und erschließen damit mehr als nur die Filmgeschichte: Man blickt ins Herz dessen, was das Kino als Kunstform ausmacht.“ (Frankfurter Rundschau, 12. August 2011)

„Mit Ausschnitten aus berühmten Filmen empfängt uns die Dauerausstellung im zweiten Stock – mit einer großflächigen Präsentation, die jahrzehnteübergreifend Unterschiede und Parallelen in der Technik und bei den Motiven aufzeigt und ein freudiges Wiedererkennen ermöglicht.“ (Deutschlandradio Kultur Online, 15. August 2011)

„Im Gegensatz zu den Museen anderer Künste ist ein Filmmuseum nicht auch, sondern in erster Linie didaktische Anstalt, eine Bildungseinrichtung, die desto besser funktioniert, je mehr Anreize sie vor allem Kindern und Jugendlichen gibt, mit dem Material zu spielen, auszuprobieren, wie etwas funktioniert – dass man vor einem Greenscreen stehend zum Beispiel in einem Raum mit einer Riesenspinne projiziert werden kann oder an die Kante eines Hochhausdaches; wie sich die Atmosphäre einer Szene verändert, wenn man unterschiedliche Musik dazu spielen lässt, und wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, eine mit fünf Kameras gedrehte Szene sinnvoll zu schneiden. All das kann man in der neuen Dauerausstellung tun.“ (Frankfurt Allgemeine Zeitung, 15. August 2011)

„Die auf zwei Etagen neu gestaltete Dauerausstellung ist mehr als eine prächtige Schatzkammer für Cineasten, sie ist auch ein Spielplatz des Schauens und Zeigens, sie macht das Filmmuseum zu einer Volksschule des Sehens, in der sich der Besucher nicht belehrt vorkommen muss.“ (Echo Online, 20. August 2011)

Öffnungszeiten

Mo geschlossen
Di 10 – 18 Uhr
Mi 10 – 20 Uhr
Do – So 10 – 18 Uhr

© 2016 Deutsches Filminstitut, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main