OFFENER VORFÜHRRAUM

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Wie kommt der Film auf die Leinwand? Welche Aufgaben muss der Filmvorführer bewältigen, um Bild und Ton eines Films in bestmöglicher Qualität zu projizieren? Für alle, die gerne einmal einem Filmvorführer bei der Arbeit über die Schulter schauen möchten, gibt es im Februar und März im Deutschen Filmmuseum die Möglichkeit dazu. Beim Angebot „Offener Vorführraum“ zeigen Vorführer den Raum, in dem die Projektoren rattern und brummen, und stellen die verschiedenen Geräte und Filmformate vor. Die Teilnehmer dürfen selbst aktiv werden und einen Film einlegen.

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Das Vorführen der Filme war fast ein Jahrhundert lang eine Kunst für sich: Filmspulen einlegen, Filme einfädeln, Überblenden von einem Projektor auf den anderen, Filmrollen umspulen, gerissene Filmstreifen kleben – all das erfordert ein gutes Auge, feinmotorisches Geschick und höchste Konzentration. Inzwischen ist der Beruf des Filmvorführers am Aussterben. In den großen Kinoketten, die mittlerweile ausschließlich digital projizieren, werden die Filme via Computer eingespielt. Start- und Endzeiten können programmiert werden, sodass die Filme ohne Zutun eines Vorführers ablaufen. Mit den Vorführern verschwinden auch ihr Knowhow und das Handwerk. Im Filmmuseum wird dieses Wissen am Leben erhalten.

Für Erwachsene:
Keine Termine

Kosten: 4 Euro / 2 Euro ermäßigt
Verkauf der Eintrittskarten an der Museumskasse

Für Kinder:
Sonntag, 14. Juni, 16:30 Uhr
Jeweils im Anschluss an die Kinderkino-Vorführung, der Eintritt ist im Kinderkino-Ticket enthalten. Auch für Gruppen buchbar!

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