NACHKRIEGSKINO IN DEUTSCHLAND

REFLEXIONEN DES BESCHÄDIGTEN LEBENS?

LANG IST DER WEG

Das Deutsche Filmmuseum begleitet mit zwei Filmen das Tagungsprogramm „Nachkriegskino in Deutschland. Reflexionen des beschädigten Lebens?“ der Goethe-Universität, das von Freitag, 6. Juli, bis Sonntag, 8. Juli, in Frankfurt stattfindet. Die Tagung geht unter anderem der Frage nach, inwiefern das frühe Nachkriegskino Stellung zu den sozialen Fragen seiner Zeit bezieht und ob es von den Kriegs- und Verlusterfahrungen beeinflusst wurde. Vollzog sich mit dem Ende der Diktatur ein Umbruch auf der Leinwand oder waren die populären Filme nicht eher geprägt von einer ästhetischen Kontinuität? Vorträge führen in die Filme ein.

Goethe-Universität Frankfurt am Main LOGO 175

LANG IST DER WEG

Deutschland 1948. R: Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein.
D: Israel Beker, Bettina Moissi. 78 Min. 35mm

LANG IST DER WEG 571x200

LANG IST DER WEG erzählt von der Vertreibung einer jüdischen Familie aus Warschau und kombiniert Filmszenen geschickt mit Dokumentaraufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Stimmung der Aussöhnung in dem Film lässt allerdings keinen Raum, Fragen nach Schuld und Verantwortung zu stellen.

Freitag, 06.07.2012
20:30 Uhr

Vor dem Film:
Vortrag (20 Min.)

THE SEARCH Die Gezeichneten

USA/Schweiz 1948. R: Fred Zinnemann. D: Montgomery Cliff,
Aline MacMahon. 107 Min. 35mm. OmU

THE SEARCH Die Gezeichneten 571x200

THE SEARCH, gedreht an Originalschauplätzen wie dem zerstörten Nürnberg und Würzburg, erzählt die Geschichte des jugendlichen KZ-Überlebenden und Vertriebenen Karel. Er wird in den Nachkriegstrümmern von dem US-Soldaten Steve aufgelesen, der Karels Mutter für tot hält. Daher will er den Jungen in die USA mitnehmen.

Samstag, 07.07.2012
20:00 Uhr

Vor dem Film:
Vortrag (20 Min.)

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