Newsletter abonnieren!

Gerätearchiv

Das Gerätearchiv verwahrt ausgewählte Objekte aller technischen Bereiche, die für die Herstellung und Vorführung eines Films von Bedeutung sind oder waren und zeigt deren historische Entwicklung. Dazu gehören Kameras mit ihrem Zubehör, sowie Kamerawagen, Beleuchtungstechnik, Tonauf­nahmegeräte, tricktechnische Anlagen und Geräte, Kopiermaschinen, Schneidetische und Filmprojektoren. Der Amateurbereich ist ebenso vertreten, wie die professionelle Tech­nik.

Ein Schwerpunkt der Sammlung ist der Vorgeschichte des Films gewidmet, bewahrt werden seltene Laterna magicae, Mutoskope oder Zoetrope. Das älteste Gerät der Sammlung ist eine Laterna magica aus dem 17. Jahrhundert, die älteste Filmkamera stammt aus dem Jahr 1897: ein Cinematographe Lumiere. Neben den Geräten sind auch technische Dokumentationen wie Bedienungsanleitungen, Montagevorschriften, Werbeblätter oder Ersatzteillisten und Kataloge der Hersteller Bestandteil der Samm­lung.

Die Kamerasammlung reicht von den Holzkameras der Jahrhundertwende, darunter zwei seltene Messter-Apparate aus den Jahren 1899 und 1900, über die klassischen Stummfilmkameras bis hin zu den großen Studiokameras der fünfziger Jahre im Format 35mm. Bei den Filmprojektoren besitzt das Haus einen großen Teil der Produktpalette der Firmen Ernemann und Bauer, aber auch Geräte etwa aus der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich. Heimkinogeräte dokumentieren die Entwicklung der Schmalfilmtechnik von den ersten 17,5mm- Apparaten kurz nach der Jahrhundertwende bis hin zum 8mm- und Super-8mm-Format.

Das Gerätearchiv ist erfasst in einem nach Typengruppen und Firmen geordneten Katalog. Ein großer Teil der Sammlung ist im „Ariel Cinematographica Register“ verzeichnet, einer vom Deutschen Filmmuseum und Peter Ariel herausgegebenen Loseblattsammlung filmischer Geräte.

Das Gerätearchiv kann nach Terminvereinbarung besichtigt werden.

Kontakt

Thomas Worschech
Tel.: +49 (0)69 961 220 581
Fax: +49 (0)69 961 220 339
worschech(at)deutsches-filminstitut.de

Weblinks

 

© 2016 Deutsches Filminstitut, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main